Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte feiert ihr
25 jähriges Jubiläum.
Seit 25 Jahren wirft die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte ihr Licht auf Menschen, die unter politisch bedrohlichen Umständen ihre Stimme für die Freiheit und Würde des Menschen erheben. Gegen Unrecht und Unterdrückung, Machtmissbrauch und Gewalt in ihrem Land. Es ist die vornehmste Aufgabe der Stiftung, diesen Menschen ihr Recht auf Meinungsfreiheit ohne Bedrohung wiederzugeben. Sie sind bei uns Botschafter ihres Landes, Sprachrohr der Unter­drückten und setzen Zeichen der Hoffnung für die vielen, die ohne diese Freiheit leben müssen.

So versucht die Hamburger Stiftung seit 25 Jahren ihren Beitrag zur Entwicklung von Frieden und Freiheit in der Welt zu leisten. Und sie erinnert und gemahnt all diejenigen, die unter freiheitlichen und demokratischen Verhältnissen leben, wachsam zu bleiben und sich immer auch für die Freiheit anderer Völker zu engagieren.

Dr. Klaus von Dohnanyi,
Stiftungsgründer und Erster Bürgermeister der Stadt Hamburg, a.D.
Usbekistan
Malik Bobaev arbeitet als Journalist für den Radiosender “Uzbek Voice of America”. 2010 wurde er wegen seiner kritischen Berichterstattung zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Richter begründeten dies mit angeblicher Verleumdung, Beleidigung und Störung der öffentlichen Ordnung, ließen das mögliche Strafmaß zwischen fünf und acht Jahren Gefängnis jedoch fallen.
Sambia
Lloyd Himaambo ist Herausgeber der online-Zeitung “Zambian Watchdog”. Die Website stellt Kurznachrichten zu Sambia ins Netz und berichtet über staatliche Korruption, Drogen- und Menschenhandel.
Mit 100.000 Lesern pro Tag gilt “Zambian Watchdog” als die populärste Nachrichtenwebsite in Sambia.
Kirgistan
Muazzam Zainabidinova arbeitete als Fernsehjournalistin beim usbekischsprachigen Fernsehsender Osh TV und für “Internews”, und drehte Doku­mentarfilme zu sozialen Themen. Seit den gewaltsamen Ausschreitungen in Südkirgistan zwischen Kirgisen und Usbeken im Juni 2010 kann Muazzam Zainabidinova als Angehörige der usbekischen Minderheit in Kirgistan nicht mehr frei recherchieren und unabhängig berichten. Die ethnischen Spannungen bedingen faktisch ein Berufsverbot. Ihr Haus wurde bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
11.11.
„Stimmen für die Freiheit“
Stiftungsgäste erzählen ihre Geschichte.

Fragen Sie nach unserem Stifungsbuch unter 040-42863-5757 oder
Kontakt@Hamburger-Stiftung.de
11.11.
„Tschetscheniens vergessene Kinder“
Ein Fotobuch von Musa Sadulaev (Fotos) und Andrea Jeska (Text).

Gebunden, ca. 96 Seiten mit ca. 100 Fotos,
ca. 22 x 20 cm, Verkaufspreis ca. € 24,90
11.11.
„Despoten vor Europas Haustür“
Warum der Sicherheitswahn den Extremismus schürt

von Sihem Bensedrine und Omar Mestiri
Verlag Antje Kunstmann GmbH, München